Bin ich jetzt im Fernsehen?
Das Fernsehen ist tot, es lebe das Fernsehen
Die TV-Welt tut sich schwer mit dem Sprung ins 21. Jahrhundert. Zwar hat unübersehbar ein Technologiewandel stattgefunden, so dass Fernsehbilder in einer nie gekannten Qualität übertragen werden können und Zuschauer die Qual der Wahl zwischen mittlerweile hunderten Kanälen haben. Die Formate haben sich jedoch nur marginal weiterentwickelt und die These "Wir machen Fernsehen für passive Zuschauer" scheint Gottesgesetz zu sein.
Im Internet hat sich in den letzten zehn Jahren Einiges getan, dank YouTube und ähnlichen Plattformen kann jeder User, der eine Kamera halten kann, sein Filme ins Internet und damit der Welt zur Verfügung stellen. Dass die eingestellten Werke meist an Daumenkino erinnern, liegt in der Natur der Sache - professionell produzierte Filme sind bei YouTube & Co. eher selten zu finden, wenn man von den vielen Werbetrailern einmal absieht. Denn auch die Wirtschaft hat die Filmeplattform als Werbeträger und Vermarktungsplattform in Beschlag genommen.
Eine wirkliche Innovation wäre, diese beiden Welten zusammenzuführen - interessante und professionell produzierte Formate via Internet an Zuschauer senden, die das aktuelle Gaga-Fernsehen schon längst satt haben. Das alles zusammen mit den interaktiven Funktionen, die durch das World Wide Web möglich gemacht werden können. Eine unbegrenzte Anzahl von Fernsehkanälen für eine einzige Zielgruppe: Für mich. 24 Stunden, 7 Tage, in meiner Sprache, in meiner Zeitzone. Eine Zukunftsvision? Nein, das alles gibt es bereits, das Zauberwort heisst IPTV.
Aber auch bei dieser relativ neuen Technologie kopieren die etablierten Anbieter (Telekom, Vodafone, Alice etc.) die Machart der Fernsehdinosaurier, hier Macher, dort Zuschauer, der für die Angebote ordentlich in die Tasche greifen muss. Und natürlich werden Werbeplätze verkauft, die sich wieder nur "die Großen" leisten können. Nach unserem Dafürhalten ein grundfalscher Ansatz, dem seinerzeit schon Leo Kirch zum Opfer gefallen ist.
Das geht auch anders, wie die Baierbrunner Firma GRID-TV beweist. Hunderte von Internet-TV-Kanälen, die die jeweilige Zielgruppe ohne Streuverluste erreicht. Das alles in HDTV - empfangbar via Internet, Settop-Boxen oder mit mobilen Endgeräten. Ohne zusätzliche Kosten für den Nutzer und vor allem ohne lästige Werbeunterbrechungen. Ein eigener Kanal lässt sich schon für wenige hundert Euro betreiben, für Content sorgt der Betreiber selbst, je nach Sparte können jedoch Kurzfilme, Reportagen, Interviews etc. zugekauft werden, der Fundus der Baierbrunner ist unerschöpflich und wird Tag für Tag mit neuem Material ergänzt. Auf Wunsch werden Gespräche, Interviews und Moderationen in virtuelle 3-D Studios verlegt, die beliebig skalierbar und auf Kundenwünsche anpassbar sind. Selbst BMW und SEAT setzen auf die Plattform GRID-TV und betreiben Programme für Angestellte und Kunden.
Modelleisenbahner-, Wassertouristik- oder Zahntechniker-TV? Ein Großteil der Fernsehzukunft wird im Internet ablaufen und dort für Innovationen sorgen. Wir von TAGWORX.NET beraten Sie gern über die Einsatzmöglichkeiten von Web-Video und Internet-TV und sorgen für die richtigen Strategien im Online-Marketing-Mix Ihres Unternehmens. Punkten Sie im Internet-TV mit Ihrer Expertise bei Kunden und Mitarbeitern, Fachleuten und Mitbewerbern. Sprechen Sie uns an, wenn Sie mit bewegten Bildern bewegen wollen.
M. S.
Sabine Haag, Diplom-Designerin (FH), Kommunikationsdesign | Webdesign München

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